Baden wird eingenetzt !

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Vorgestern war ich bei einem Pressegespräch zum Thema Kirschessigfliege. Der Kontakt zu den betroffenen Obstleute hat mich selbst tief berührt.
Zur Zeit werden jegliche Möglichkeiten in Erwägung gezogen, um das heimische Obst vor diesem Schädling zu schützen.

Ein sehr teures Verfahren mit idealem Schutzpotential sind Insektenschutznetze.

Unser Landschaftsbild wird sich leider dadurch extrem ändern. Aber dafür wird es nicht befallenes heimisches Obst geben.

Speziell für den Weinbau stellt sich hier die Frage… Sollen wir unsere Weinberge ebenfalls einnetzen?

Das kommt leider darauf an wie stark die Schäden an den Trauben sein werden. Grundsätzlich bedeutet ein Netz weniger Wind und daher eine schlechtere Abtrocknung. Die Botrytisanfälligkeit wird steigen. Die Photosyntheseleistung wird zum Glück nicht zu stark herabgesetzt, so dass es nur zu einer leichten Reifeverzögerung kommt.

Eine Alternative zum “Weinberg unterm Netz” wäre  angrenzende “KEF-Produktionsstätten” z.B.  Wälder, Böschungen, Obstkulturen komplett einzunetzen.

Doch leider ist die Stimmung eher negativ und viele Bäume werden jetzt gerodet. Alternativ wird dafür Mais angepflanzt.

abgesägt

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