Aufräumen – Neuanfang – Wein Plus

Es ist nun mal leider so, dass sich viele Kunden an Wein-Führer orientieren. Ich sehe es vor Allem auch bei privaten Weinblogger, die darin hochbewertete Weine nachkaufen um selbst darüber zu berichten. Deshalb macht es in Zukunft keinen Sinn diese zu ignorieren und im Ranking Raster herauszufallen. Ja genau Ranking. Neulich habe ich via Twitter einen Weinshop entdeckt, der nur Weine verkauft, die in Allen Weinführer gut abschneiden. Darin wird auch Wein-plus berücksichtigt.

Doch erst einmal zurückspulen… was war passiert… Continue reading “Aufräumen – Neuanfang – Wein Plus”

Survey Top 50 Wineries on Twitter from Richard Beaudin

A few days ago I received a Message from Richard Beaudin @rbeau from www.viralvines.com to take part in this survey, how Twitter is used, and the effects it has brought.

What I absolutely liked most is a comment under #8 saying:
“We have people ‘pop’ in the winery all the time now saying ‘I found you on Twitter’!”

Oh I wish I could say that! If you look at my twitter profile @johner and read the Info Box on the left side. I’m offering the first person who writes on twitter a tasting comment live from my tasting room in Bischoffingen a bottle of New Zealand Sauvignon Blanc. The message has been there for weeks and noone has really popped up yet.
I must admit that we really don’t have many people on twitter here in Germany. Maybe it’s our mentality not to share our every days life with the whole world. Those that are on twitter meanwhile have many different accounts.. so the newest statistics about twitter users in Germany is based on number of accounts and not number of real users.

I guess we only have less than 0.1 % of Germanys Population on twitter…

Online Umfrage – Wein im Internet!

Gerne möchte ich an dieser Stelle die Leser dazu auffordern bei einer Online Umfrage von Miriam Lemke zum Thema Wein im Web 2.0 teilzunehmen.
Die Ergebnisse gerade zum Thema “Kommentare” würden mich brennend interessieren, da dieses Feedback uns in unserer Arbeit stärkt und/oder zurechtweist.

Hier geht es zur Umfrage…

Ein sehr schönes Interview mit Miriam Lemke gibt es von Michael Pleitgen – Weinakademie Berlin

weinweb20umfrage

helpawinery schönes Konzept der Probenvermittlung

Josh Hermsmeyer von Pinotblogger.com hat eine geniale Idee mit www.helpawinery.com bezüglich der Vermittlung von Probeflaschen zwischen Weingüter und publizierende Weinverkoster /Weinblogger / Twitterer.

Dazu können sich publizierende Weinverkoster anmelden und Ihre Präferenzen bzw. “Spezialgebiet” angeben. Auf der anderen Seite stehen die Weingüter mit Ihren Spezialitäten die den Weg zu den passenden Weinverkoster finden.

Das System soll die “Weinverkoster” vor einer Werbeflut seitens der “Weinproduzenten” schützen.

Und ganz wichtig ist der Aspekt der “2 Rules”.

Über Eure Kommentare würde ich mich riesig freuen…

Zwickmühle!

Für mich waren die letzten Wochen extrem spannend. Durch unseren offenen Brief ging ein kleines Raunen durch die Wein-Medienlandschaft.

Die meisten haben sich ja mittlerweile in den Deutschen Weinblogs, Foren und Medien intensiv beschäftigt. Von meiner Seite her war eher stillschweigen angesagt.

Vielleicht verwundert es ein wenig, dass man nicht gleich zu jedem Artikel und Kommentar sich rechtfertigen will. Die Eigendynamik, die sich dabei entwickelte erinnerte an die manchmal bei Twitter ab und zu angesprochene “Butterfly Effect” Also ein kleiner Flügelschlag eines Falters hat immense Auswirkungen. In unserem Falle war es kein kleines Sätzchen bei Twitter sondern ein klar zum Ausdruck gebrachter öffentlicher Standpunkt mit einer extremen Brisanz, nachdem jemand ich formaliere es mal mit “die Randbedingungen” geändert hatte.

Es ist schön, dass wir in Deutschland sowas wie Meinungsfreiheit haben, dass wir mit dem Internet ein Medium besitzen um günstig und schnell Informationen und Meinungen kundzutun.

Ein jeder soll auch den Nächsten respektieren und Verständnis für dessen Handlung und Meinung haben. Ganz feige ist in diesem Zusammenhang die Anonymität, das Gerede hinter den Kulissen und ganz klar auch das Schweigen anderer Betroffenen aus Angst vor späteren Konsequenzen. Ein falsch formulierter Satz, ein redigiertes populistisch aufgemotzes Zitat, und schon springen die Blogs an mit, meiner Meinung nach, einem sehr interessanten Spiegel. Dabei kommen Verschwörungstheorien und Fehlinterpretationen nicht zu kurz. Auswirkungen also, die niemals vorhersehbar sind.

Zum eigentlichen Thema kann ich jetzt nur noch folgendes fragen…

Wie soll es weitergehen, damit niemand sein Gesicht verliert?

Ich rede dabei von allen Beteiligten auf beiden Seiten. Zur Zeit fühle ich nur eine reine Ohnmachtstimmung.

Als letztes möchte ich allerdings noch ein sehr wichtiges Wort einwerfen:

“freiwillig”

Mit der Frage… “Darf ich auch freiwillig nicht daran teilnehmen?”

Über Web 2.0 … Bloggen, Social Networking, Comments, Votes etc.

Schon irgendwie verrückt dieses neue Web 2.0 vor allem zeitraubend und extrem ablenkend…

… Aber die Übermittlung von Informationen übers Internet gestaltet sich nun viel einfacher, wenn auch etwas unübersichtlicher…

Als ich zur Ernte 2007 in Deutschland diesen Blog installiert habe, kannte ich die sozialen Aspekte des Web 2.0 noch überhaupt nicht. Für mich war es eine geniale Möglichkeit, schnell und einfach die Weinlese in Form einer Webseite Erweiterung zu dokumentieren, da man mit dieser Software von überall Bilder hochladen kann.

Neu für mich war jedoch die Kommentar Funktion. Auf einmal können sich wild fremde Menschen sich dazu äußern und mir Impulse geben, wie man es besser machen kann. Ein Feedback der normalerweise nur von WEB-Agenturen kommt, die einem eine neue Homepage aufschwatzen wollen, weil die eigene selbtsprogrammierte ja nicht Konform ist und ein schlechtes Design enthält…

… Allerdings konnte mir keines davon bisher ein kostengünstiges multilinguales Online-CMS System präsentieren… Übringes, etwas, was die Blogsoftware auch nicht kann !!!

Als dann Mario Scheuermann die Deutschen Winzer zum twittern aufforderte, dachte ich… hmmm das ist ja noch schneller als Blog Artikel schreiben… Ideal um ab und zu über ein paar Highlights aus der Weinlese in Neuseeland zu informieren. Doch mangels bilinguale Möglichkeiten wird daraus ein hin und her zwischen Deutsch und English. Da Twitter mitlerweile sehr stark überlastet ist, muss ich wohl ein eigener privater Twitter-klon mit einem RSS Feed programmieren…

Und schon kommen wir zu Friendfeed. Hier kann mann Feeds aggregieren, die man für interessant und wichtig hält… Und die Feeds von Freunden mitlesen. Diese werden dann chronologisch angezeigt, mit Kommentare und “Likes” versetzt und schon wird daraus ein kleines Informationsforum auf einem Blick. Eben interaktive absolut öffentliche Kommunikation und Austausch.

Dann gibt es Systeme die alle Medialen Möglichkeiten der Internet-Kommunikation mit sozialem Austausch vereinen. z.B. das Ning Network. Dazu gehören z.B. Amerikanische Weinseiten wie Openwineconsortium oder Vinoshippersocial. Um es auszuprobieren habe ich gleich kaiserstuhl.ning.com angelegt und die Vogtsburger Weingüter eingeladen sich zu beteiligen, jedoch ohne Erfolg. Ja ja, gemeinsam eine reale Weinprobe auf die Beine zu stellen ist halt nicht so abstrakt, wie gemeinsam Informationen vom Kaiserstuhl und den einzelnen Betriebe zur Verfügung zu stellen. Das man dadurch eventuell mehr Besucher an den Kaiserstuhl locken könnte begreift wohl noch niemend.

Wir stecken in Deutschland in den Kinderschuhen. Wer von den Winzern kennt sich schon mit Besucherzahlen bei Websites aus? In wie weit helfen Soziale Webseiten den Verkauf der eigenen Produkte zu fördern?

Ich denke, Social-Networking kann helfen Informationen und deren Relevanz besser einzuschätzen. Daraus könnte sich eine sozial-objektive Betrachtung der einzelnen Winzer ergeben. Das blödsinnige hin und her – für und wieder – zerschreiben auf Foren und könnte dann bald ein Ende haben.

Was viele vielleicht bei mir vermissen ist meine persönliche Sichtweise auf Geschehnisse, Empfindungen im Alltag, Kommentare und Bewertungen zu anderen Dingen u.a. zu Weinen.

Ich mach es deshalb kurz… Öffentliche Bewertungen von Weinen mache ich Grundsätzlich nicht, weil ich die Arbeit und die Tücken der Natur kenne. Sich dann als Richter zwischen Gut und Schlecht auszugeben ist peinlich. Sorry… deshalb auch keine Beteiligung an den Wein-Rallyes. Ein Teil meines Alltags besteht aus Dingen, die manchmal nicht appetitlich sind (z.B. Keller vom Hochwasser säubern) und das schöne Bild des Weines negativ beeinflussen würde. Umso schöner sind dann die Erlebnisse mit den Kunden und deren Empfindungen bei Weinproben, egal ob in unserem Haus oder bei Veranstaltungen. Deshalb werde ich weiterhin nur über schönes berichten, vor allem woher die Qualität kommt.

Wie immer bin ich dankbar für Kommentare, ob schön oder kritisch… Das ist WEB 2.0

PS: Rechtschreibfehler und Formulierungen dürfen gerne korrigiert werden, und können schnell dazu beitragen mein Deutsch etwas aufzubessern !