Die Prowein wird immer größer… und für uns langweiliger?

Seit vielen Jahren zeigen wir unsere Weine auf der Prowein am Stand von Stecher & Krahn in der Halle 3. Auf der Prowein 2013 vom 24. bis 26. März 2013 werden wir ebenfalls dabei sein Halle 3 Stand D 59.


Allerdings macht mir die zunehmende Größe der Prowein immer mehr Sorgen. Klar, die Weinwelt wird immer größer und das Interesse der Konsumenten steigt stetig an.

Doch letztes Jahr spürten wir, dass vor Allem gleichzeitige hochkarätige Sonderveranstaltungen die Besucher weg von den Ständen locken.

Dieser Artikel von Düsseldorf-Wirtschaft.de beschreibt, dass dieses Jahr sogar zwei neue Hallen hinzukommen und die Zahl der möglichen Aussteller  steigt.

Ich bin nur gespannt, ob die Zahl der Besucher analog dazu steigen wird.

Auf jeden Fall freuen wir uns jetzt schon auf die Prowein und hoffen dort viele bekannte und neue Gesichter zu treffen.

Vielleicht findet der Eine oder Andere Zeit einfach bei uns vorbeizuschauen und Hallo zu sagen.

Ich würde mich freuen

Euer Patrick

 

 

About Patrick

Patrick Johner
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  • Herbert K

    Ich finde, dass ohnehin viel zu viel Wind um letztendlich – vergorenen Traubensaft – gemacht wird. Jeder soll den Wein trinken der ihm schmeckt. Punktaus. Ist ja auch ein tolles Produkt. Aber diese ewigen Weinveranstaltungen, auf denen Winzer, Zahnärzte und Rechtsanwälte mit ihren Kravattenschaals den endlosen Tag lang frauenvergraulend über “spannende” Weine, Abgänge und beerige Noten sprechen, kann man wirklich kaum ertragen. Das ist purer Selbstzweck von sogenannten “Genussmenschen” die in Wahrheit häufig nur saturierte Konsum- und Güterorientierte Wohlstandserben sind. Kleiner Tipp vom Veranstaltungsfachmann: Die Weinbranche sollte damit sofort aufhören und schleunigst Veranstaltungen anbieten, auf denen Menschen etwas erleben und DAZU Wein gereicht wird und NICHT Veranstaltungen anbieten, die nur das Produkt selbst zum Anlass haben. Dadurch würde man wirklich neue Potentiale erwecken. Sogar in der jüngeren Zielgruppe. Es wird ganz bestimmt nicht deshalb mehr Bier als Wein getrunken, weil man im Bierzelt den ganzen Tag mit Gleichgesinnten über den hopfig blumigen Abgang des Frischgezapften philosophiert!
    Man kann Wein nicht in den Fokus rücken indem man immer nur über das Produkt selbst spricht. Das hat die Automobilbranche schon lange! verstanden. Hier geht es z.B. um die “Freude am Fahren” und nicht um den neuen Bremssattel oder Ventildeckel, der sooooo schwierig unter Steillagenbedingungen herzustellen war…
    Ein guter Wein ist der beste Begleiter für ein langes und gutes Gespräch … aber niemals ist ein langes Gespräch über Wein der beste Begleiter…

  • http://www.weinbau-oenologie.de/ Sebastian Holey

    @Herbert K:

    Zunächst handelt es sich beim vergären nicht um Traubensaft, sondern um Most.

    Kleinen Tipp an den Veranstaltungsfachmann: Sie sollten mal ein oder zwei Tage lang ein Praktikum beim Winzer machen, vielleicht würde Sie das auf andere Gedanken bringen und helfen, den Wein und den Winzer etwas besser zu verstehen. Dieses Kredenzen, ob auf einer Weinprobe im Weingut oder eben auf einer Weinmesse, ist eines der schönsten Seiten am Weinbau bzw. einer der angenehmsten Dinge, die ich jedem Winzer absolut gönne – dadurch weiß man eigentlich erst so richtig, wofür man gearbeitet hat.

    Solche Aussagen wie die folgende von Ihnen, (“Das ist purer Selbstzweck von sogenannten “Genussmenschen” die in Wahrheit häufig nur saturierte Konsum- und Güterorientierte Wohlstandserben sind”), sind schuld daran, dass viele Leute den Wein vorwiegend in eine bestimmte Schublade stecken. Ich nehme an, dass sie weder aus einem Weinanbaugebiet kommen, noch längere Zeit Dort Urlaub gemacht haben, geschweige denn auch mal ein Weinfest besucht haben? – Sonst wüssten Sie wahrscheinlich, was wirklich hinter dem “Glas Wein” steckt.

    In diesem Sinne kann ich Ihnen gerne diesen Artikel hier empfehlen http://www.weinbau-oenologie.de/?p=7443 – vielleicht ändern Sie ja ein wenig Ihre Meinung und stecken demnach nicht Alle in eine Schublade.

    Beste Grüße

    Sebastian Holey

  • http://www.johner.de/ Patrick Johner

    Es ist irgendwie immer dasselbe… Schreibt man irgendwas über eine Webseite, kommt der Webseitenfachmann und will seine Dienste gegen Geld anbieten… Schreibt man nun einmal über ein gefühltes Problem mit der Prowein, dann kommt sowas.

    Ehrlich gesagt finde ich ein paar Elemente in Ihren Kommentar etwas herablassend, auch wenn er eine allgemein verständliche Sichtweise beschreibt.

    Ich persönlich mag keine Veranstaltungen, wo der Wein nur Beiwerk ist. Es mag sein, dass ich dadurch das Potential an Neukunden verschmähe… Aber das ROI solcher Veranstaltungen ist in meinen Augen nicht vorhanden.

    Detailierte Infos zu diesem Thema gibt es hier…
    http://www.weinakademie-berlin.de/erfolgreiche-kunden-events-fuer-weinhaendler

    Ich mache Weine, bei dem man etwas Verständnis für Genuss und Sensorik haben muß. Zum Glück gibt es Menschen, die solch ein Interesse und Verständnis mit sich bringen.

    Im Übrigen ist die Prowein eine Veranstaltung für das Weinfachpublikum. Und dieses Publikum möchte die Hintergründe zu den Weinen erfahren, machen sich Probenotizen und sondieren, welche Weine für Ihr Geschäft in Frage kommen.